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Samstag, 15. Februar 2014
Küche Teil 6 - Griffe und Fronten
Es ist wieder einmal soweit. Ich kann euch die nächsten Bilder aus dem Werdegang unserer Küche zeigen.
Vor einiger Zeit schon habe ich die Griffe für die Fronten aus Eiche zugeschnitten und eine einfache Hohlkehle eingefräst. Das habe ich am Frästisch in der Kurswerkstatt gemacht. Es hat einige Versuche gebraucht, um einen optimalen Griff herzustellen.
Optimal hieß für mich in dem Moment, leicht in der Anfertigung, gute Eigenschaften beim Greifen. Ich habe mich anfangs fast "verspielt" beim Fräsen von möglichen Griffen. Alle haben mich nicht begeistert!!
Letztlich bin ich bei der wahrscheinlich einfachsten Variante geblieben, der Hohlkehle im Kantholz.
Die Griffleisten haben eine Stärke von 20x19mm. In die breitere Seite von beiden wurde die Hohlkehle langsam gefräst. Ein Bild vom Fräser seht ihr unten.
Montag, 11. März 2013
Schubladenschrank für die Werkstatt Teil 2
Wie schon in Teil 1 beschrieben, wird der Korpus des Schubladenschranks aus Bucheleimholzplatten gebaut. Die Platten stehen schon seit einiger Zeit bei mir im Keller und waren Verschnitt aus einem Baumarkt und somit um einiges günstiger als von der Palette üblich.
Die einzelnen Platten wurden vor dem ersten Anzeichnen und Zuschneiden bis zur Körnung 180 geschliffen. Wie schon auf anderen Blogs mehrfach beschrieben, sind durch den anfänglichen Feinschliff die Linien leichter zu sehen, die einzelnen Verbindungen werden genauer durch weniger Abtrag beim Endschliff und die Kanten können besser bearbeitet werden.
Alle Verbindungen des Korpus werden mit der Domino gemacht, verwendet werden Dominos in der Größe 5x30.
Da die Rückwand eingenutet werden soll, habe ich mit der OF auf der Schiene die Nut mit einem 8mm Nutfräser in die vier Korpusteile eingelassen. Beim Fräsen kam mir noch rechtzeitig die "glorreiche" Idee, dass die Nut in den beiden seitlichen Korpusteilen oben und unten ca. 6mm länger sein sollte, um mit der Nut der Bodenplatte und dem oberen Brett gleichmäßig abzuschließen, damit die Rückwand auch in den Korpus passt.
Wichtig: Die eingesetzte Rückwand wird mit dem Korpus nicht verleimt, da das Holz des Korpus noch "arbeiten" wird.
Montag, 4. März 2013
Schubladenschrank für die Werkstatt Teil 1
Da es in letzter Zeit meinem kleinen Kellerabteil mittlerweile ziemlich eng und meiner Meinung nach sehr unaufgeräumt ist, habe ich beschlossen, mir aus vorhandenem Restholz einen kleinen Schubladenschrank zu bauen. Diesen möchte ich in das Regal hinter meinem MFT stellen und die dort befindlichen kleineren Werkzeuge wie Hobel, Schleifklötze und Schleifpapier, Bohrer, Bleistifte etc. verstauen zu können.
Der Schrank soll drei Schubladenauszüge bekommen. Den Korpus fertige ich mit Buchenleimholzplatten aus dem Baumarkt, die Rückwand aus 6mm Birke Multiplex, die Schubladen aus Tannen-/Fichtenholzplatten ebenfalls aus dem Baumarkt, die Schubladenfronten und die Deckplatte aus durchgehenden Birkeleimholzplatten an.
Die Maße richten sich in der Tiefe nach dem Regal (30cm), in der Breite nach der Deckplatte (das Lichtemaß nicht länger als 54cm) und in der Höhe nach dem vorhandenen Material der Buchenplatten (max. 45cm ohne Deckplatte).
Da mir in der Tiefe des Korpus mein vorhandenes Holz nicht reicht und die Deckplatte sowieso auf den Korpus aufgeschraubt werden soll, wird der Korpus oben mit zwei 10cm breiten Buchenleisten verleimt.
Alle Schubladenfronten sollen möglichst eng aneinander liegen, um dem Holzstaub in der kleinen Werkstatt so wenig Platz wie möglich zu bieten, sich in den Schubladen auszubreiten :-). Für die Schubladengriffe möchte ich einen Zinkenfräser benutzen.
Zuletzt werden der Korpus außen und die Schubladenkästen und -fronten geölt, um mögliche Spuren von "Fingerdappern" zu vermeiden. Was für Öl ich dabei verwende steht noch nicht fest. Zur Auswahl habe ich einige Restbestände zur Verfügung.
Dieses Sketch-Up Bild soll eine grobe Orientierung sein, wie der kleine Schrank aussehen soll. Für mich ist das zu sehende Resultat das Ergebnis meiner ersten "Gehversuche" mit Sketch-Up. Sonderlich schwer ist das Programm ja nicht unbedingt, man muss sich halt nur mal damit richtig befassen.
Beim Planen des kleinen Schranks hatte ich mir auch noch überlegt, den Rahmen aus Nadelholzleisten zu fertigen, mit Füllungen aus Sperrholz oder Multiplexplatten. Allerdings wären damit neue Kosten auf mich zugekommen und die Restholzbestände bei mir in der kleinen Werkstatt wären nicht weniger geworden.
Hier gehts zu Teil 2.
Sonntag, 17. Februar 2013
Oberfräsenintensivkurs
Vor ein paar Wochen habe ich in der Kurswerkstatt Freiburg bei Wolf-Christian Hartwieg mal wieder an einem Kurs, diesmal an einem Oberfräsenintensivkurs, teilgenommen. Da der Kurs nur zweimal im Jahr statt findet und dadurch mit max. acht Teilnehmern schnell voll ist, hatte ich Glück für den Kurs im Januar einen Platz zu bekommen. Letztes Jahr war der erste Kurs schon voll, beim zweiten Kurstermin war ich "leider" auf eine Hochzeit eines guten Freundes eingeladen.
Der Oberfräsenintensivkurs ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrenere Hobbyisten im Umgang mit der Oberfräse. Da die Kurswerkstatt Freiburg sehr gut mit Werkzeugen der Firma Festool bestückt ist und einige Kursteilnehmer keine Erfahrung im Umgang mit dem MFT incl. Zubehör hatten, gab es diesbezüglich zu Beginn des Kurses eine kurze Einführung.
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