Freitag, 23. August 2013

Sideboard, Klappe die Fünfte


Jeder kennt wohl lange offen bleibende Baustellen, an denen man regelmäßig vorbeiläuft und sich immer wieder denkt "das muss ich endlich fertig machen". Naja, und so ging´s mir über Wochen mit dem zweiten Sideboard. Bis es mich die letzten Wochen gepackt hat und ich die wirklich allerletzten Schritte zur Fertigstellung in Angriff genommen habe.

Sonntag, 11. August 2013

Bench Cookies

Hallo liebe Holzwürmer und -werker, ich melde mich mal wieder während dem schönen und heißen Sommerloch.

Ich möchte euch heute selbst gebaute Bench Cookies, auch Werkstück Stopper genannt, vorstellen. Die Bench Cookies habe ich zu Beginn meines Hobbyschreinertums gebaut und seitdem in Gebrauch. Auf die Idee sie vorzustellen, hat mich Michael Hild in seinem vorletzten Beitrag gebracht.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Esstisch Teil 4


Endlich ...


...der Tisch steht fertig im Wohnzimmer der Oma meiner Freundin.

Trotz der derzeit heißen Temperaturen bei uns in Baden, haben wir letztes Wochenende die beiden Längszargen mit den bereits zusammen gefügten kurzen Zargen (Tischbreite) und Beinen verleimt.
Da ich keine Zwingen über 1400cm besitze, habe ich einfach einen Spanngurt genommen, an den Ecken mit Zeitungspapier gepolstert und noch zusätzliche Spannung mit kleinen Holzklötzchen aufgebaut.

Die Platte ist wie in den anderen Teilen schon beschrieben mit 25mm dicken Nutklötzchen (10 Stück) und 4x40mm Schrauben (je zwei pro Klötzchen) am Gestell befestigt.

Mehr gibt es dazu auch nicht mehr zu schreiben.
Schaut euch einfach das Bild an...




Im nächsten Jahr kommen noch passende Stühle dazu, die ich aber leider nicht selber anfertigen brauche. Die werden aus einem Möbelkatalog bestellt.

Bis demnächst...





Dienstag, 16. Juli 2013

Stricknadelbox aus Kirsche


Wie schon im letzten Post geschrieben, stelle ich mit der Stricknadelbox aus Kirsche mein nächstes kleineres Projekt vor.
Die Stricknadelbox ist schon seit längerer Zeit ein Wunsch von meiner Freundin gewesen, um ihre Stricknadeln sachgemäß aufräumen zu können. Da sie die nächsten Tage sowieso ihren Geburtstag feiert, hatte ich einen triftigen Grund, trotz sommerlicher Temperaturen und des schönen Wetters, mit der kleinen Box endlich anzufangen.
An der Box wollte ich auch wieder einmal einfache Zinkenverbindungen ausprobieren, die ich mit Handwerkzeug - ohne Maschinen - anfertigen würde.




Montag, 15. Juli 2013

Bohrständer


Ich melde mich nach über einem Monat Schreib- und Holzwerkerpause wegen Urlaub und vielerlei Beschäftigungen, wie Hochzeit, Geburtstage usw., an den letzten Wochenenden wieder an der Heimwerkerfront zurück. Und ehrlich gesagt verbringe ich zur Zeit die schönen Tage auch sehr gerne unter dem freien Himmel.

Vor zwei Wochen habe ich mich endgültig entschieden, mir einen Bohrständer zuzulegen. Bisher hatte ich immer ein sehr einfaches Modell von Wolfcraft verwendet. Mit diesem Modell war ich aber nie wirklich glücklich, sowohl was den Umgang mit dem Bohrständer betrifft, als auch die Ergebnisse.
Die Wahl für einen Bohrständer und das Modell fiel letzten Endes schnell. Im Internet gibt es ja inzwischen genügend Beschreibungen und auch Bewertungen von diversen Bohrständern, von preiswert bis sehr teuer. Was als preiswert bzw. teuer angesehen wird ist wie in so vielen anderen Fällen eine Ansichtssache.
Der Vorteil von einem Bohrständer ist meiner Meinung nach, dass er nicht so viel Platz in der Werkstatt einnimmt wie eine Ständerbohrmaschine, zu einem wesentlich geringeren Betrag zu bekommen ist und das Bohrmaschinenmodell der eigenen Wahl überlassen wird.


Samstag, 11. Mai 2013

Hochzeitsgeschenk - Bilderrahmen Klappe die Zweite


Für eine Hochzeit im Juni wollte ich wieder einen Bilderrahmen anfertigen. Das letzte Hochzeitsgeschenk - Bilderrahmen aus Kirsche - kam beim damaligen Brautpaar gut an und wird mittlerweile für das Hochzeitsbild "missbraucht". Was kann man sich besseres vorstellen?!
Also dachten meine Freundin und ich, das Geldgeschenk für das Brautpaar wieder in einem kleinen edlen Holzrahmen zu verpacken.

Der Bilderrahmen wurde aus einem Reststück Nussbaumholz gemacht. Das kleine Stück stammt von einem Baum aus dem Garten der Familie einer Freundin. Sie hat letztes Jahr aus dem Nussbaumholz mit ihrem Freund selber ein Bett angefertigt.
Das Holzstück ist auf den folgenden Bildern zu sehen. In der Kurswerkstatt Freiburg konnte ich ein paar Tage zuvor mehrere Holzreste, u.a. auch dieses, durch den Dickenhobel lassen. Durch das Hobeln kam die schöne Maserung des Nussbaumholzes erst richtig raus.
Vor dem Zuschnitt wurde das Holz noch mit dem ETS bis auf 320er Körnung geschliffen.


Sonntag, 5. Mai 2013

Esstisch Teil 3 - Tischplatte


Während ich daheim, in meinem kleinen Kellerabteil, die Füße und Zargen bearbeitet und diese langsam Gestalt angenommen haben, konnte ich während einem längeren Intermezzo an einem Wochenende in der Kurswerkstatt Freiburg die Tischplatte bearbeiten.

Zu der Plattenbearbeitung gibt es ehrlich gesagt nicht viel zu sagen. Es gab auch nicht so sonderlich viel zu machen, ausser Schleifen... Schleifen... Kanten bearbeiten, Schleifen...
... die Oberfläche mit dem bereits bei Beinen und Zargen verwendeten Hartwachsöl in Antikweiß mit dem Surfix von Festool zu bearbeiten...
... am nächsten Tag, diesmal bis Körnung 320, wieder zu schleifen und wieder zu ölen und den letzten Ölauftrag mit einem weißen Schleiffließ einzumassieren.

Um beide Seiten ölen zu können, habe ich in die Unterseite vier kleine Löcher gebohrt, 4er Spax eingeschraubt und die Platte auf zwei Böcken stehen und trocknen lassen. Die Löcher werden beim Verschrauben der Platte mit den Zargen nicht mehr zu sehen sein, da sie genau an diesen Stellen gebohrt wurden.


Mittwoch, 1. Mai 2013

Esstisch Teil 2


Heute schon folgt die Fortsetzung von Teil 1.
Ich bin die letzten beiden Tage fleissig gewesen und habe einiges am Tisch, besser gesagt an den Zargen und Beinen arbeiten können. Zu meinem Leidwesen habe ich, bisher war alles sooo gut gelaufen, "an saudummen dicken Hund nei ghaut". Was für einen, werdet ihr weiter unten sehen.

Zunächst habe ich die Füße an den später zu verleimenden Stellen mit Kreppband abgeklebt und die Oberflächen aller Füße und Zargen mit einem Hartwachsöl in antikweiß behandelt. Die weißen Farbpigmente lassen das Eichenholz nicht so dunkel werden und erhalten in meinen Augen am besten den ursprünglichen Farbton des Holzes. Sowas ist aber bekanntermaßen Geschmackssache. Mir persönlich gefällt einfach die dunkle Eiche des "Gelsenkirchener Barocks" überhaupt nicht.

Zurück zu den abgeklebten Füßen. Nach einem Tag trocknen und einem Nachschliff mit 320er Körnung, war sehr zu meiner Zufriedenheit unter das Kreppband kein Hartölwachs gedrungen.