Montag, 4. März 2013

Schubladenschrank für die Werkstatt Teil 1


Da es in letzter Zeit meinem kleinen Kellerabteil mittlerweile ziemlich eng und meiner Meinung nach sehr unaufgeräumt ist, habe ich beschlossen, mir aus vorhandenem Restholz einen kleinen Schubladenschrank zu bauen. Diesen möchte ich in das Regal hinter meinem MFT stellen und die dort befindlichen kleineren Werkzeuge wie Hobel, Schleifklötze und Schleifpapier, Bohrer, Bleistifte etc. verstauen zu können.

Der Schrank soll drei Schubladenauszüge bekommen. Den Korpus fertige ich mit Buchenleimholzplatten aus dem Baumarkt, die Rückwand aus 6mm Birke Multiplex, die Schubladen aus Tannen-/Fichtenholzplatten ebenfalls aus dem Baumarkt, die Schubladenfronten und die Deckplatte aus durchgehenden Birkeleimholzplatten an.
Die Maße richten sich in der Tiefe nach dem Regal (30cm), in der Breite nach der Deckplatte (das Lichtemaß nicht länger als 54cm) und in der Höhe nach dem vorhandenen Material der Buchenplatten (max. 45cm ohne Deckplatte).
Da mir in der Tiefe des Korpus mein vorhandenes Holz nicht reicht und die Deckplatte sowieso auf den Korpus aufgeschraubt werden soll, wird der Korpus oben mit zwei 10cm breiten Buchenleisten verleimt.
Alle Schubladenfronten sollen möglichst eng aneinander liegen, um dem Holzstaub in der kleinen Werkstatt so wenig Platz wie möglich zu bieten, sich in den Schubladen auszubreiten :-). Für die Schubladengriffe möchte ich einen Zinkenfräser benutzen.
Zuletzt werden der Korpus außen und die Schubladenkästen und -fronten geölt, um mögliche Spuren von "Fingerdappern" zu vermeiden. Was für Öl ich dabei verwende steht noch nicht fest. Zur Auswahl habe ich einige Restbestände zur Verfügung.


Dieses Sketch-Up Bild soll eine grobe Orientierung sein, wie der kleine Schrank aussehen soll. Für mich ist das zu sehende Resultat das Ergebnis meiner ersten "Gehversuche" mit Sketch-Up. Sonderlich schwer ist das Programm ja nicht unbedingt, man muss sich halt nur mal damit richtig befassen.

Beim Planen des kleinen Schranks hatte ich mir auch noch überlegt, den Rahmen aus Nadelholzleisten zu fertigen, mit Füllungen aus Sperrholz oder Multiplexplatten. Allerdings wären damit neue Kosten auf mich zugekommen und die Restholzbestände bei mir in der kleinen Werkstatt wären nicht weniger geworden.


Hier gehts zu Teil 2.





Kommentare:

  1. Hallo Dominik,

    Danke für Deinen Besuch auf meinem Blog. Tolle Idee mit dem Werkstattschrank. So etwas steht in nächste Zeit bei mir auch noch an.

    Nun war ich auch bei Dir. :-)

    Gruß AlwaysworkingMan Andi

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  2. Servus Andi,

    jederzeit wieder gern :-)! Die ursprüngliche Idee ist von Heiko Rech´s Blog. Schau dir den mal an. Das ist das eigentliche "Original" ;-).
    Meiner wird auch ein bisschen kleiner wie Heiko´s Werkzeugschrank.

    Ach genau, der Breisgau, wo ich derzeit wohne, ist ja nicht wirklich all zu weit entfernt von dir.

    Bis bald,
    schönen Gruß,
    Dominik

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